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News, Reviews und Features zu Indie, Retro und AAA Video Games
Aktualisiert: vor 12 Stunden 52 Minuten
[52 Games] Thema 12: SchlafAus chronischem Zeitmangel muss ich das Zocken oft auf die späten Stunden des Tages legen, also kurz vorm Schlafengehen. Manchmal werde ich beim Spielen so müde, dass ich beginne wegzunicken. Das kurioseste Erlebnis, das ich bislang dabei hatte, war bei GTA IV. Ich jagte in einem schnellen Auto die Straße entlang, als mich plötzlich der Sekundenschlaf überkam. Das reichte aus, um von der Straße abzukommen und über eine Klippe einen tiefen Abhang hinunter zu stürzen. Totalschaden. In dem Moment wusste ich, es ist Zeit die Konsole auszumachen und ins Bett zu gehen. Vorherige Themen und Artikel: Was ist “52 Games”? FezWas soll das? Was hat das zu bedeuten? Macht das hier irgendeinen Sinn? Das sind Fragen, die ihr euch im Verlauf von Fez zweifelsohne stellen werdet. Ihr schlüpft in die Rolle des süßen Wesens Gomez, der in einem kleinen Dorf lebt. Kurze Zeit später erhaltet ihr die namensgebende Kopfbedeckung Fez und lernt die dritte Dimension wahrzunehmen. Außerhalb eures kleinen Dorfes wartet eine große Welt auf euch. Und diese Welt ist in der Tat sehr groß. Erklärungen gibt es so gut wie gar keine. Ihr werdet auf das Spiel losgelassen und müsst euch alles selber zusammenpuzzlen. Ab und an gibt ein schwebender Begleiter seinen Senf dazu, was aber selten auch nur annähernd hilfreich ist. Einzig die Tatsache, dass ihr Würfel sammeln müsst ist klar, denn diese öffnen Türen, die euch in weitere Areale vordringen lassen. So spielte ich die ersten Stunden erst wild ins Blaue, sammelte besagte Würfel und lauschte dem fantastischen Soundtrack. Irgendwann erreichte ich aber Sackgassen und fühlte mich generell extrem verloren. Ich versuchte mir auf der verwirrenden Karte einen Überblick zu verschaffen. Ich sah viele Räume mit Fragezeichen, Räume die ich wiedererkannte, deren Sinn ich aber nicht verstanden hatte. Bei vielen glaubte ich, dass ich später neue Fähigkeiten erhalten würde, die mir helfen würden weiterzukommen. Im Verlauf des Spiels hatte ich einige schwarze Würfel, sogenannte Anti-Cubes gefunden, aber erst ein Blick in etwas, das mit dem direkten Spiel nicht so viel zu tun hat eröffnete mir plötzlich eine ganz neue Ebene, einen Weg die Anti-Cubes zu bekommen. Ich hatte ein erstes, kleines und eigentlich simples Geheimnis des Spiels verstanden. Ab diesem Punkt zog mich Fez immer mehr in seinen Bann. Ich begann vorherige Räume zu besuchen, versuchte zu verstehen was merkwürdige Zeichen und Signale zu bedeuten haben. Auf einmal schoss mir ein Raum am anderen Ende der Karte in den Sinn, dessen Geheimnis ich spontan mental löste. Hat man die Grenze vom einfachen Puzzle-Platformer überwunden und beginnt sich in dieser rätselhaften Welt zu verlieren, erschließt sich einem plötzlich das gesamte Genie hinter dem Spiel. Es ist einfach so viel mehr als es zunächst scheint. Eine Meta-Ebene voller Aha-Momente, die ich fast als einzigartig beschreiben möchte. Das Ende von Fez erreicht man noch vergleichsweise einfach und auch dafür lohnen sich die 800 MS Points. Startet man anschließend aber das New Game+, das einem einen weiteren Blick auf die Welt verschafft, beginnt erst der richtige Teil von Fez. Plötzlich sitzt man mit Stift, Zettel und Kamera vor dem Fernseher und versucht das Geheimnis hinter dem nächsten kryptischen Rätsel zu dechiffrieren. Fez tut Dinge, die ich noch in keinem anderen Spiel gesehen habe. Es ist ein intelligenter Geniestreich, ein Meisterwerk. AxelayArms installation is complete. Good Luck. Ein Satz vor jedem Levelbeginn, den man nicht vergisst. Axelay ist ein 1993 erschienenes Shmup für das Super Nintendo, aus dem Hause Konami. Die vertikal scrollenden Level sahen, dank der damals neuartigen Mode 7 Effekte, fantastisch aus. Eine kleine Besonderheit waren aber auch die Perspektivwechsel in jeder Stage. Abwechselnd spielte man horizontal oder vertikal scrollende Level, was relativ ungewöhnlich im Genre ist. Um auf die Besonderheiten der unterschiedlich strukturierten Stages reagieren zu können, werden die drei Waffen des Raumschiffs jeweils vor dem Beginn neu ausgewählt. Bei Bestätigung ertönt der oben zitierte Satz. Power-Ups u.ä. gibt es nicht. Ein gegnerischer Treffer zerstört das aktuelle Waffensystem, sind alle zerstört, explodiert auch das Schiff. Mit insgesamt 6 Leveln ist Axelay nicht besonders lang, aber das ist bei Shmups generell an der Tagesordnung. Ein weiteres Highlight ist der Soundtrack, der mir bis heute im Ohr geblieben ist. Kaufen könnt ihr Axelay als Virtual Console Version auf der Wii. Für mich ein Klassiker des Genres, den man auch heute noch gut spielen kann. [52 Games] Thema 11: TiereZum Thema Tiere fiel mir nach einiger Überlegung eines meiner Lieblings-Easter-Eggs ein. Zu finden ist dieses ganz am Ende von Super Metroid auf dem SNES. Nach dem Kampf gegen Mother Brain beginnt ein Countdown, der euch anzeigt wann der Planet explodiert. Ihr müsst nun schnellstmöglich zu eurem Raumschiff flüchten, um dem sicheren Tod zu entgehen. Etwas abseits eures Fluchtweges befindet sich aber ein Raum, in den sich die gutartigen Tiere des Planeten gerettet haben, von dort allerdings keine Chance zum Entkommen haben. Das Zeitlimit reicht aus, um den Umweg zu laufen und ein Loch in die Wand zu sprengen, das die hilflosen Wesen ebenfalls rettet. Es ist nur ein kleines Detail, aber im Abspann seht ihr anschließend, neben eurem eigenen, ein weiteres, kleines Raumschiff, das den Planeten verlässt. Ein perfektes Easter-Egg, das ich bis heute einfach einmalig und wunderbar finde. Natürlich gibt es das Ganze auch auf Youtube zu sehen: Vorherige Themen und Artikel: Was ist “52 Games”? Caine’s Arcade[52 Games] Thema 10: ÜbernatürlichDiese Woche hatte ich kaum Zeit zum Überlegen und Schreiben, deshalb muss ich mir nun kurz vor knapp etwas überlegen. Bei diesen Überlegungen hat sich das Thema Übernatürlich schnell mit dem Horror-Genre überlagert. Allerdings ist das Thema Horror sicherlich auch noch im Topf und da spare ich mir die entsprechenden Games doch lieber noch auf. Ein Blick durch mein Games Regal hat mich dann spontan auf eine andere Idee gebracht: Superhelden. In diesem feinen Action RPG könnt ihr euch zu viert (online oder offline) auf die Jagd nach Doctor Doom machen. Dazu prügelt ihr euch fröhlich durchs Marvel Universum und könnt zwischen einer Vielzahl bekannter Charaktere auswählen. Der Co-Op Modus gehört zu den spaßigsten und besten, die ihr in der aktuellen Konsolengeneration geboten bekommt und ist besonders für Couch Co-Op geeignet, da sich die Action mal nicht im Splitscreen abspielt. Der Nachfolger ist übrigens auch nicht übel, reicht aber nicht ganz an die Qualität des Vorgängers heran. Eine Kaufempehlung gibt es von mir aber für beide. Vorherige Themen und Artikel: Was ist “52 Games”? Army of BroVor Kurzem wanderte, nach langem Ruhen im Pile of Shame, der Third-Person-Cover-Shooter Bromance-Macho-Shooter Army of Two: The 40th Day ins Laufwerk der Xbox. Die Protagonisten sind in etwa wie Bud Spencer und Terrance Hill mit gepimpten Knarren und Masken. Tyson Rios ist der vernarbte Knuddelbär mit dem Herzen (und der MG) aus Gold und Eliot Salem der charismatische Ladies Man. Was ist der Zweck? Horden von Gegnern umnieten. Und an dieser Stelle muss ich wirklich eine Lanze brechen für das Army of Two Sequel, denn es macht seine Sache richtig gut. Teil 1 war ein gerade noch okayer Shooter mit schwammigem Aiming und Gegnern, die erst nach dem x-ten Treffer zu Boden gingen. Teil 2 bessert diese Kritikpunkte locker aus, macht generell alles besser und bietet Features, die ich mir für andere Genrevertreter wünschen würde. Das Aggro-Meter ist unglaublich praktisch. Wer am wildesten um sich ballert und laute Waffen nutzt, der wird von den Gegnern als Primärziel identifiziert, während der andere Spieler nahezu unsichtbar werden kann. Simpel, aber genial. In anderen Spielen, wie beispielsweise bei Genreprimus Gears of War, hat es mich schon unglaublich oft gestört, wenn ich versteckt hinter einer Mauer die Gegner versuchte zu flankieren, nur um urplötzlich unter Beschuss genommen zu werden. Nicht weniger praktisch ist das selbstaufladende GPS, auf welchem ihr für euch selbst und euren Partner Gegner markieren könnt. So entfällt das nervige Gesuche, nach dem obligatorischen letzten Gegner, der sich hinter einem von vielen Fenstern versteckt. Das aus Teil 1 bekannte Upgrading der Waffen ist ebenfalls mit an Bord. So könnt ihr aus einem normalen Maschinengewehr ein Monster mit Zielfernrohr und Granatenwerfer in Zebra-Optik zaubern. Zusätzlich zu all diesen praktischen Features gibt es auch so wunderbaren Schwachsinn wie Bro-Fists und Rock, Paper, Scissors. Ein wenig Kritik muss sich das Macho-Geballer allerdings auch gefallen lassen. Die Spielzeit ist recht knapp bemessen und wird stellenweise durch zu hohes Respawning bzw. zu viele Gegnerwellen noch künstlich in die Länge gezogen. Wem das an dieser Stelle noch nicht klar ist: Army of Two 2 muss im Co-Op gespielt werden. So ist es konzipiert und so macht es ordentlich Laune. Ein idealer Hirn-aus-Shooter für zwischendurch. Indie Royale: The April Fools BundleDas Indie Royale Bundle ist wieder da. Das April Fools Paket beinhaltet folgende Spiele: Defense Grid: The Awakening Neben Steam und/oder Desura Keys, gibt es auch wieder DRM-freie Versionen der Games. Doctor Who RPGNachdem College Humor kürzlich Breaking Bad zu einem 16-Bit RPG verwurstete, bekommt nun die großartige Science Fiction Serie Doctor Who ein eigenes Video spendiert. Dieses bezieht sich hauptsächlich auf die Staffeln 5 und 6. Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte es natürlich (noch) nicht anschauen. Sammelartikel: AprilscherzeIch bin ja ein Freund der alljährlichen Aprilscherze der Onlinewelt. Den Anspruch, dass irgendjemand auf die Gags hereinfallen soll hat inzwischen glücklicherweise kaum jemand mehr und so bekommt man teilweise doch recht clevere und witzige Ideen serviert. Eine kleine Sammlung habe ich hier zusammengestellt. Ihr habt noch mehr gute Aprilscherze gefunden? Dann ab damit in die Kommentare! [52 Games] Thema 09: KlangIm Jahr 2002 schaute ich den Rockpalast im WDR. Zum ersten Mal sah ich The Mars Volta, eine der Nachfolgerbands der legendären At The Drive-In, live auf der Bühne. Ich wurde Zeuge wie Omar Rodriguez ekstatisch und leidenschaftlich die abgefahrensten Riffs und Licks aus den Saiten zauberte und in dem Moment war es um mich geschehen. Am nächsten Tag holte ich die Fender Stratocaster meines Vaters aus dem Keller und begann Akkorde zu lernen und Songs der Ramones und White Stripes nachzuspielen. Stundenlang saß ich täglich mit der Gitarre auf dem Bett und übte. Irgendwann begann auch das Schlagzeug eine Gewisse Anziehungskraft zu versprühen. Während Proben mit meinen Bands setzte ich mich ab und an auch mal an die Drums und hatte riesigen Spaß martialisch auf die Felle und Becken einzuprügeln. Wirklich lernen konnte ich so natürlich nichts. Die Bands lösten sich auf und so blieb immer nur der Traum nach einem Schlagzeug. Nachdem der ganze Plastikkram aufgebaut war, ging es los. Meine Freundin schnallte sich die Gitarre um und ich nahm hinter den Drums platz. Wir hatten monatelang Spaß und spielten besonders in den ersten Monaten exzessiv Rock Band 1 und 2. Bei mir wurde es allerdings richtig heftig. Ich wurde besser und besser, kletterte die Schwierigkeitsgrade hinauf und spielte irgendwann ausschließlich auf Hard und Expert. Dank Modding-Anleitungen im Netz, hatte ich mir schon früh eine echte Fußmaschine so umgebaut, dass ich sie zum Spielen benutzen konnte. Aber ich wollte mehr. Rock Band 3 lockte mit einem Pro-Mode, der es erlaubte E-Drums zum Spielen zu verwenden und in den Charts der Songs Trommeln und Becken getrennt anzeigte. Wochenlang durchforstete ich Online Shops und Kleinanzeigen auf der Suche nach einem E-Drumset, aber sie waren mir alle zu teuer. Irgendwann stieß ich in den eBay Kleinanzeigen auf ein Angebot für den ION Drum Rocker, im Prinzip ein günstiges E-Drumset, das auf Rock Band zugeschnitten war und direkt an die Xbox angeschlossen werden konnte. Ich handelte einen Preis von extrem günstigen 100,- € aus und wartete sehnsüchtig auf den Erhalt des Monsters. Als es dann eintraf und fertig aufgebaut in meinem Wohnzimmer stand, brachen endgültig alle Dämme. Ich wurde regelrecht süchtig nach meinem Schlagzeug. Täglich besuchte ich das Rockband-Forum und Plastik Rock, kaufte mir Becken von Roland, moddete meine Snare Drum mit einem Mesh Head für authentischeres Spielgefühl, lötete, verkabelte und bastelte. Auch im Pro-Mode erklomm ich die Schwierigkeitsgrade, bis ich vieles auf Hard und Expert spielen konnte und sammelte bislang 126 Goldsterne. Schlagzeug spielen wurde zu einer neuen Leidenschaft und das ist es immer noch. Bedingt durch meinen Wechsel vom Berufsleben an die Uni und eine Übergangswohnung, die zum Krach machen wenig geeignet ist, kann ich leider momentan nicht drummen und ich vermisse es wirklich schmerzlich. Deshalb kann ich leider auch kein Bild des letzten Setups meiner Drums machen. In den Untiefen meiner externen Festplatte fand ich aber ein Video, das ich schätzungsweise im Sommer letzten Jahres aufgenommen habe. Dazu muss ich allerdings noch ein paar Worte verlieren. Ich habe es damals nur mal just for fun mit der Handykamera gefilmt. Den qualitiv miesen Ton mit dem Geklapper des Drumsets habe ich jetzt ausgestellt und stattdessen den Originalsong darüber gelegt. Dadurch wirkt es stellenweise etwas merkwürdig, da improvisierte Stellen natürlich nicht zum Ausdruck kommen. Abgesehen davon spiele ich den Song auch nur auf Hard, statt auf Expert und einige Stellen sind falsch gechartet, was ebenfalls erklärt warum ich ab und zu beispielsweise auf Becken schlage, während im Original Snare oder Toms gespielt werden. Verspieler gibt es natürlich auch. Aber genug der Ausflüchte und Ausreden, jetzt könnt ihr euch mal ein etwas anderes Beispiel dafür ansehen, was ein Videospiel mit einem anstellen kann. Viel Spaß beim Anschauen. Vorherige Themen und Artikel: Was ist “52 Games”? Assassin’s Creed Japan
Alex Hutchinson, who started overseeing the ACIII project in early 2010, says that “four or five locations were in discussion,” for the upcoming game. “The decision is based on what’s fresh,” he said. Revolutionary War America felt novel. “This gives us an opportunity to do something fresh and exciting,” he said. “If you got, say Samurai Japan, you’d realize pretty quickly that I think you’ve played a lot of ninja games, and this is not as interesting as you thought it was going to be.” via Kotaku Als ich diese Aussage las schossen mir spontan einige Gedanken durch den Kopf. Ich bin sehr gespannt auf das Setting von Assassin’s Creed 3. Teil 2 war einer der ganz großen Titel dieser Konsolengeneration und bot beim Gameplay endlich die Abwechslungen und Möglichkeiten, die der Vorgänger vermissen ließ. Ein perfektes Sequel. Mit Brotherhood und Revelations melkte Ubisoft seine Cashcow dann entsprechend. Die Begeisterung, die ich im Sequel noch verspürte, vermisste ich bei Brotherhood stark. Setting und Charaktere waren bekannt, die meisten Sidemissions und Aktivitäten ignorierte ich aus Desinteresse und die Story innerhalb des Animus ließ mich eher kalt. Für mich war Ezios Zeit abgelaufen. Folglich interessierte ich mich auch nicht für Revelations und beschloss erst mit dem „richtigen“ Nachfolger wieder in die Serie einzusteigen. Auch wenn ich mich sehr für ein AC in der heutigen Zeit oder nahen Zukunft begeistern könnte, vielleicht mit einem Nachfahren Desmonds, war eigentlich klar, dass Assassin’s Creed 3 keinen zu großen zeitlichen Schritt machen würde. Glücklicherweise ist die amerikanische Revolution als Setting sehr frisch und unverbraucht. Nun habe ich mich stark von dem Thema entfernt, über das ich eigentlich schreiben wollte, nämlich das Zitat am Anfang und die Tatsache, dass ich Herrn Hutchinson hier stark widersprechen muss. Über Japan als Schauplatz eines AC Games habe ich noch nie nachgedacht, finde die Idee aber erstklassig und kann seine Argumentation kein Stück nachvollziehen. Ein paar Ninja Spiele habe ich durchaus gespielt, aber ich erinnere mich an keins, das wirklich dem unsichtbaren Ninja gerecht wurde, außer vielleicht Tenchu auf der PSX. Leider ist die Tenchu Reihe auch nicht unbedingt für Qualität bekannt. Der zweite große Ninja Titel ist wohl Ninja Gaiden, aber auch der hat keinerlei Stealth Elemente. Ein modernes Tenchu mit ansprechendem Gameplay und von einem westlichen Entwickler? Warum nicht? Die Assassin’s Creed Serie würde sich da durchaus anbieten. Was haltet ihr davon? DLC QuestEin beliebtes Diskussions- und Reizthema unter Gamern ist der Downloadable Content, kurz DLC. Im besten Falle versorgen Entwickler die Spieler über Monate mit hochwertigen Inhalten. Der geneigte Gamer freut sich, dass er gegen einen kleineren Geldbetrag noch mehr Zeit in sein Lieblingsspiel buttern darf und der Publisher frohlockt, weil die Kasse weiterhin klingelt und seine Kunden das teuer produzierte Game nicht, nach einer durchgezockten Nacht, beim nächsten Gamestop eintauschen. Warum ich das alles schreibe? Das Thema DLC wurde schon oft genug ausufernd diskutiert, aber mir fiel auch nicht sehr viel ein, was ich über das nette, kleine Indie Game der Going Loud Studios erzählen könnte, ohne zu viele Gags zu spoilern. Grafisch kommt DLC Quest in einem einfachen 8-Bit Style daher und ist inhaltlich eine amüsante Parodie auf den DLC-Trend der letzten Jahre. Es zeichnet ein übertriebens Bild eines Spiels, das praktisch nur aus DLC besteht. Die Spielzeit beträgt nur 30 – 45 Minuten, garantiert dafür aber einige Lacher. Erhältlich ist DLC Quest auf Desura für 1,49€ und auf dem Xbox Live Indie Games Marketplace. Mega64: “Indie Game The Movie” RecutWer sich die Verleihung der IGF Awards angesehen hat, dürfte das folgende Video schon kennen. Mega64 haben eine sehenswerte Parodie des Trailers zu Indie Game The Movie gebastelt. Tagebuch eines römischen Herrschers #4In dieser Artikelreihe schreibe ich über meine Erlebnisse als römischer Herrscher, im rundenbasierten Strategiespiel Civilization 5. Abgesehen von Echtzeitstrategiespielen wie Command & Conquer oder Halo Wars, habe ich keine nenneswerten Erfahrungen mit Strategiespielen und war der Ansicht, dass ich mit dem Genre nicht viel anfangen kann. Civ 5 hat mir das Gegenteil bewiesen und macht selbst einem autodidaktischen Anfänger wie mir, unglaublich viel Spaß. Der Angriff auf Japan beginnt. Meine Flotte steht vor Kyoto und startet das Bombardement, zeitgleich marschieren die Truppen ein. Der Sieg kommt mühelos. Zwei weitere japanische Städte erhalte ich durch Zusicherung des Friedens. Dem japanischen Herrscher bleibt nur noch Tokyo, was ihn nicht davon abhält mich weiter zu denunzieren. Überraschenderweise klinkt sich Amerika ein und erklärt Japan den Krieg. Mein nächster Schritt muss also wohl überlegt sein. Glücklicherweise bin ich dem Rest der Welt weiterhin weit voraus und habe als erste Nation das industrielle Zeitalter betreten. Abgesehen vom militärischen Standpunkt, sieht es auch sonst sehr gut aus für das römische Reich. Es wächst und gedeiht und hat große Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven und Mark Twain hervorgebracht. Ich habe die Welt umsegelt und eine kleine Inselgruppe besiedelt. Ausstellung: The Art of Video GamesIm Smithsonian American Art Museum, kann zur Zeit eine ganze besondere Ausstellung bewundert werden: The Art of Video Games. Bis zum 30. September 2012 werden hier die Geschichte der Videospiele und ihre kreativen Köpfe präsentiert. Anschließend reist die Ausstellung durch weitere Städte in den USA. Dank eines riesigen Flickr Foto Pools, kann aber jeder einen kleinen digitalen Rundgang vornehmen. Wer sich von der Fülle an Fotos etwas erschlagen fühlt, der findet hier und hier zwei sehenswerte Fotoalben. Weitere interessante Links zur Ausstellung: |
