Als ich kürzlich durch meinen Vimeo-Account gesurft bin, um ein wenig aufzuräumen und zu aktualisieren, ist mir aufgefallen, dass wir nie einen kleinen Blogeintrag zu Michis letztjährigem Filmprojekt “Death of the Wii Dance Girl” gemacht haben. Ein Zustand, der unhaltbar ist und umgehend geändert werden muss. Und shameless self promotion hin oder her: Das muss ja manchmal auch sein
Die Handlung seines Kurzfilms fasst Michi folgendermaßen zusammen:
“Seit sie das Casting für einen Videospiel-Werbespot gewonnen hat, träumt eine junge Schauspielerin Nacht für Nacht von einem Fernseher verfolgt und aufgefressen zu werden. Nur ein Alptraum oder eine Warnung ihres Schicksals?”
Da die Fertigstellung des Films zwischenzeitlich schon etwa 8 Monate her ist, hat Michi schon Abstand gewonnen und ist sich der offensichtlichen Fehler seines Films – allen voran die Länge – bewusst geworden. Als Filmstudent sage ich aber: Egal, Hauptsache ist, man macht sich überhaupt an Filmprojekte heran und ist bereit, aus ihnen zu lernen. Beachtenswert finde ich vor allem, dass er den Film fast in Eigenregie durchgezogen hat, und das über mehrere Monate lang. Technische Schwierigkeiten, Termin-Findungsprobleme oder konzeptionelle Hürden zum Trotz: Am Ende ist dann doch ein fertiger Kurzfilm herausgekommen, der sich unter diesen Umständen mehr als sehen lassen kann.
Outtakes gibts übrigens hier zu sehen:
Auf Flickr gibts außerdem noch eine Fotostrecke.
Wie denkst Du darüber?
Form Note

1 Kommentar(e)
Michi
Oh, wo hast du DWDG denn ausgegraben?
Ohne Frage hat es eine Menge Spaß gemacht, den Kurzfilm zu drehen. Macht auch nix, dass der noch nicht so doll ist – lieber mal nen Unfall bauen als immer nur Beifahrer sein.