<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Essays on Kollisionsabfrage</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/categories/essays/</link><description>Recent content in Essays on Kollisionsabfrage</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Tue, 15 Apr 2014 13:45:31 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://www.kollisionsabfrage.net/categories/essays/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Das Regal kleiner Assoziationen</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/das-regal-kleiner-assoziationen/</link><pubDate>Tue, 15 Apr 2014 13:45:31 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/das-regal-kleiner-assoziationen/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;span class="cb-dropcap-small"&gt;A&lt;/span&gt;ls Schüler bin ich damals nach Unterrichtsschluss sehr oft in der Videothek gewesen. Während sich in meinem Hinterkopf Gedanken um Hausaufgaben für Mittel- und Oberstufe kreisten, war der sich bereits in der Freizeit wähnende Teil meiner Aufmerksamkeit auf die langen, reizvollen Regale gerichtet. Mein Bruder besaß die originale, graue Playstation und lieh sie mir regelmäßig aus. Fachzeitschriften habe ich dabei so gut wie keine gelesen, das Internet war nur über langsame Modems nutzbar – von guten Informationsquellen zu Spielen hatte ich damals also nicht den leisesten Hauch einer Ahnung. Der Leistungsdruck in der Schule und zahlreiche andere Ablenkungen, wie Parties oder Mädchen, waren zu der Zeit am Ende doch dominanter, als ich zu dieser Phase wahrgenommen hatte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die metallene Hölle</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-metallene-hoelle/</link><pubDate>Mon, 03 Feb 2014 02:11:35 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-metallene-hoelle/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;span class="cb-dropcap-small"&gt;V&lt;/span&gt;or einigen Jahren brannte in Dortmund manchmal lichterloh der Abendhimmel. Orangenes Licht strahlte über den Dächern sämtlicher Vororte und ließ für einen Moment den Eindruck erwecken, die Stadt wäre wie Rom in Flammen aufgegangen. Verunsichert blickten meine Kinderaugen damals gen Himmel und ich erwartete den Regen von Asche und brennenden Gegenständen. „&lt;em&gt;Nun wird die Welt zerbrechen.&lt;/em&gt;“ dachte mein naives Ich, doch stattdessen erlosch das Licht nach einigen Minuten wieder und das Firmament wurde nur noch von der urbanen Aura elektrischer Lampen bestrahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann immer das Eisen- und Stahlwerk der Hoesch AG ihren Hochofen anstocherte: Alle Bürger von Dortmund konnten es am Himmel sehen. Mein kleiner Verstand von acht Jahren konnte diese Eindrücke nicht richtig verarbeiten. Für mich war das gesamte Hoesch-Gelände ein Hort unbekannter Mächte, die ihre Tentakel in Form von zahlreichen, durch die gesamte Stadt gelegte Rohrleitungen ausfuhr und daher für mich immer präsent war. Eine dieser Leitungen führte durch einen Wald, in dem ich oft mit meinen Freunden spielte. Eine Mutprobe bestand eines Tages darin, nah an dieses Rohr heranzugehen und es mit der Hand zu berühren. Als ich die Oberfläche spürte, schoss wie ein Blitz eine Emotion durch meinen Körper, die ich nicht verstand, aber mir deutlich signalisierte: Lass los! Sekundenlang muss ich dem Glucksen und Rauschen aus dem Inneren gelauscht haben, bevor mein Verstand die Verwirrung in Panik verwandelte und ich den Hügel hinab stürmte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Verrat in fünf Akten</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/verrat-in-funf-akten/</link><pubDate>Wed, 05 Jun 2013 08:55:53 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/verrat-in-funf-akten/</guid><description>&lt;p&gt;Marketing lügt. Immer. In der Gaming-Welt hätte Pinnochio´s Nase diese bereits mehrfach umrundet. Grundsätzlich gilt: Je kostenaufwändiger die Produktion, desto länger der Zinken. Doch mit dem gestiegenen Aufwand der letzten Jahre reicht es offenbar nicht mehr aus, Pre-Render-Filme als Spielgrafik zu verkaufen, versprochene Features auszulassen oder in hohen Tönen von neuen Maßstäben, gar Revolutionen zu schwärmen. Das Publikum härtet ab, größere Geschütze müssen aufgefahren werden. Da verwundert es wenig, dass künstlich erzeugte Aufreger nun mit einer gewissen Regelmäßigkeit einen festen Platz in der Vorberichterstattung für sich beansprucht haben. &lt;em&gt;&lt;a title="Hätte Wäre Wenn" href="http://www.kollisionsabfrage.net/rezensionen/call-of-duty-modern-warfare-2" target="_blank"&gt;Call of Duty&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; hat seit dem ersten &lt;em&gt;&lt;a title="Wargames" href="http://www.kollisionsabfrage.net/rezensionen/call-of-duty-black-ops-un-medal-of-honor" target="_blank"&gt;Modern Warfare&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; ein solches Element, was mit jedem weiterem Sequel sowohl obligatorischer, als auch deplatzierter wirkte. Jüngst wurde eine geschmacklose Büste einer verstümmelten Frauenleiche, Pardon, eines weiblichen Zombies mit Bikini diskutiert, die einer Sonderedition von &lt;a href="http://scheinprobleme.de/2013/01/der-torso-des-hasses/" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;Dead Island: Riptide&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; beiliegen sollte. Und auch bei dem Reboot von &lt;a href="http://superlevel.de/cast/insert-moin-folge-711-tomb-raider/" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;Tomb Raider&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; wurde lange, wirklich lange vor der Veröffentlichung des eigentlichen Spiels über eine Vergewaltigungsszene diskutiert, die noch nicht einmal im Spiel als solche auftaucht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Monetarisierung des Cheats</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-monetarisierung-des-cheats/</link><pubDate>Fri, 25 Jan 2013 16:59:55 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-monetarisierung-des-cheats/</guid><description>&lt;p&gt;Jahrzehntelang lieferten sich Spieler heiße Diskussion über Cheats, geheime Tastenkombinationen, die es ermöglichen in den Spielablauf einzugreifen. Die eine Art Cheat lieferte zusätzliche Leben, andere Arten lieferten volles Waffenarsenal, zusätzliche Ressourcen oder machten den Avatar des Spielers gleich komplett unverwundbar  Manchmal waren die Cheats Rückstände aus der Testphase, manchmal Easter Eggs, die absichtlich für den Spieler im Programmcode versteckt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;h5 id="das-erste-zeitalter-des-cheats-neigte-sich-seinem-ende-zu"&gt;Das erste Zeitalter des Cheats neigte sich seinem Ende zu.&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Ob &lt;em&gt;N00bkram&lt;/em&gt; oder sinnvolle Hilfe für frustempfindliche Spieler, irgendwann wurde der Cheat zur Rarität. So mancher traditionelle Betrugsfall hatte sich durch neue Ansätzen im Spieldesign schlicht überlebt. Begrenzte Leben und Continues waren in der Automatenzeit geblieben, Lebensenergie lud sich auch ohne im Szenario verstreute Medipacks wieder auf. Dazu gewann das Videospiel als öffentlicher Wettbewerb an Bedeutung. Achievementsysteme machten auch hart erzockte Einzelspielererfolge sichtbar. Und im Mehrspielermodus, egal ob LAN-Party oder Internet, ist der Cheater sowieso ungefähr so beliebt wie ein bestochener Fußballer mit ausfahrbaren Kettensägen an den Stulpen, der dem Torwart des eigenen Teams routinemäßig den Kopf von den Schultern bolzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Auf den Treppenstufen der Missgunst</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/auf-den-treppenstufen-der-missgunst/</link><pubDate>Sat, 24 Nov 2012 20:08:20 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/auf-den-treppenstufen-der-missgunst/</guid><description>&lt;p&gt;Videospiele haben sich in den letzten zehn Jahren massiv verändert. Es gibt den offensichtlichen technischen Sprung nach Vorne, als auch viele Designänderungen in den Spielprinzipien. Mit Ihnen hat sich auch die gesamte Kultur gewandelt. Waren Videospiele in den Neunzigern trotz der Erfolge von Nintendo und SEGA zumindest in Deutschland in den Köpfen des Hoi Polloi noch eher Spielzeug, wurden sie ab der Jahrtausendwende wenigstens als Zeitverschwendung registriert. Daraus wurde im Laufe der Jahre aber mehr. Videospielästhetiken beeinflussten immer stärker andere Medienbereiche; das Mainstreampublikum war vor allem seit dem Kinofilm Matrix – zusammengesetzt aus Versatzstücken von Anime und Games – etwas vertrauter mit den Phänomenen. Und dann kamen schließlich die Smartphones, die mit ihren großen Touch-Bildschirmen zum Zocken bestens geeignet sind. Eine neue Generation von Spielern wuchs heran. Solche, die nicht unbedingt Level Schlagmichtot in World of Fantasyirgendwas erreichen wollen, sondern die in den Pausen ein paar Vögel durch die Botanik schleudern oder sich Geschenke in Facebook zuschieben. Einige von Ihnen gewinnen dadurch Interesse an komplexeren Spielen. Schöne Sache also.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Geschichten</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/geschichten/</link><pubDate>Thu, 01 Nov 2012 11:46:25 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/geschichten/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;von einem Mann&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;der nicht laufen konnte&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;es aber tat&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;um zu Leben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;von einer Frau&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;die sich ihre Welt und Sprache schaffte&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;alleine lebte&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;obwohl sie Nähe suchte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;von einem Wesen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;das eine lange Reise machte&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;um uns zu erreichen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;damit wir es erreichen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;von vielen Menschen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;die für ihre Freiheit kämpften&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;mit Geschick und Mut&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;in einer fernen Zeit.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;von jemanden&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;der sie erfahren hat&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;für den Pixel greifbare Phantasie wurden&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;und schiere Grenzenlosigkeit.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Beanspruchung fremder Federn</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/beanspruchung-fremder-federn/</link><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 11:26:48 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/beanspruchung-fremder-federn/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe noch nicht die Bekanntschaft mit Commander Shepard gemacht. Die Mass Effect-Reihe hat jedoch bereits einen Platz im Regal und wartet darauf mich in absehbarer Zeit (wahrscheinlich) zu begeistern. Für die nun vollendete Trilogie werde ich mir die Zeit gerne nehmen. Doch obwohl ich noch keine der Figuren aus der Weltraum-Saga kennengelernt, keine der Verstrickungen miterlebt und keine der Kämpfe ausgetragen habe, die Spieler der ganzen Welt bewegt haben, hat mich eine Meldung sehr verärgert: Aufgrund heftiger Kontroversen bezüglich des Endes der Reihe erwägt der Entwickler Bioware ernsthaft selbiges nachträglich zu verändern oder zumindest zu relativieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In welcher Form dies genau geschieht hat Ray Muzyka&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, einer der Gründer von Bioware, in einem offenen Brief noch nicht konkretisiert. Fakt ist aber: Es wird auf die Forderungen der Fans eingegangen und sich auf die Suche nach einer zufriedenstellenden Lösung gemacht. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Denn abgesehen davon, dass Bioware offenbar nicht das nötige Rückrat besitzt um den Ausgang ihres eigenen Epos zu verteidigen, wird den „engsten Fans“ ein Sonderrecht zuteil, über das sie unter den Gesichtspunkten der Vernunft gar nicht verfügen dürften. Ganz zu Schweigen, dass Biowares Fügung ein völlig falsches Signal für die gesamte Industrie setzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>seclusion</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/seclusion-blog/</link><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 10:20:33 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/seclusion-blog/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;in my restless dreams I see that place&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;behind the hills of deepest silence&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;where I should die without a trace&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;to forget the memories of your violence&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 240px; text-align: left;"&gt;
 &lt;em&gt;&lt;strong&gt;the last words appeared into my mind&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; while you hold your hands in emptiness&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; about the love I search but cannot find&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; the result to suffer from loneliness&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style="padding-left: 450px; text-align: left;"&gt;
 &lt;em&gt;&lt;strong&gt;finally it is your choice just to run away&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; close to the unseen I take no single breath&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; leaving me to form nearly endless fate to stay&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt; &lt;strong&gt; waiting for the time to awake from the death&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Emotionale Kälte</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/emotionale-kalte/</link><pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:07:15 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/emotionale-kalte/</guid><description>&lt;p&gt;Kürzlich, als sich Micha und Michi über MSN unterhielten und das Stichwort &lt;a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-02-kaelte/"&gt;„Kälte“ durch 52Games&lt;/a&gt; in den Raum geworfen wurde …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="color: #4fb45f;"&gt;&lt;br /&gt; &lt;img loading="lazy" class="size-full wp-image-1717 alignleft" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="micha_miniavatar" src="http://www.kollisionsabfrage.net/wp-content/uploads/2012/05/micha_miniavatar.jpg" alt="" width="60" height="60" /&gt;Ich bin vorhin ein wenig über mein Spieleregal gegangen und habe dabei festgestellt, dass ich Spiele, die ich emotional irgendwie berührend fand, beinahe an zwei Händen abzählen kann. Du weisst ja wie viel ich da stehen habe. Das ist eigentlich eine erschreckende Bilanz.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;
&lt;br clear="all" /&gt;&lt;br&gt;
&lt;span style="color: #740d08;"&gt;&lt;br /&gt; &lt;img loading="lazy" class="size-full wp-image-1718 alignleft" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="michi_miniavatar" src="http://www.kollisionsabfrage.net/wp-content/uploads/2012/05/michi_miniavatar.jpg" alt="" width="60" height="60" /&gt;Emotional berührend? Was heisst das für dich? Zählen Wut über die Gegnerhorden und der süße Triumph am Checkpoint nicht?&lt;br /&gt; &lt;br clear="all" /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="color: #4fb45f;"&gt;&lt;img loading="lazy" class="alignleft" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="micha_miniavatar" src="http://www.kollisionsabfrage.net/wp-content/uploads/2012/05/micha_miniavatar.jpg" alt="" width="60" height="60" /&gt;Nein, ich meine nicht die Gefühle dieser Art, die nur das Spiel an sich betreffen, sondern Emotionen bezogen auf Dramaturgie und Figurenkonstellation.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Erschaffung von Himmel und Erde</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-erschaffung-von-himmel-und-erde/</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:51:28 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-erschaffung-von-himmel-und-erde/</guid><description>&lt;p&gt;Ende 1996 erschien ein Action-RPG in einer der damals so beliebten Megaboxen mit tausendseitigem Lösungsheft, dass dem Begriff „Neubeginn“ mehr als gerecht werden sollte. Im Ursprungsland Japan trug es den Namen „Erschaffung von Himmel und Erde“ (天地創造 Tenchi Sōzō), in Europa kennen wir es unter dem Namen „Terranigma“.&lt;/p&gt;
&lt;h5 id="wo-andere-rutschen-liegen-wir-schon"&gt;Wo andere rutschen, liegen wir schon&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn des Spiels hat unsere gute Mutter Erde es eigentlich schon hinter sich. Nach einem großen Kataklysmus sind die Kontinente in einer giftigen Urbrühe versunken. Nur in der Unterwelt des als hohl dargestellten Planeten gibt es noch ein von Menschen bewohntes Dorf. Von dort aus bricht der Held Ark auf um nicht weniger zu tun, als die Kontinente vom Meeresgrund zu heben, Pflanzen und Tiere zu befreien und letztendlich die Menschheit wiederzuerwecken und in die Zivilisation bis in die Neuzeit zu begleiten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum haben wir keine Weihnachtsspiele mehr?</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/warum-haben-wir-keine-weihnachtsspiele-mehr/</link><pubDate>Sun, 11 Dec 2011 07:55:31 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/warum-haben-wir-keine-weihnachtsspiele-mehr/</guid><description>&lt;p&gt;Die kleinen und großen gemeinsamen Rituale sind es, die eine Familie im Herzen zusammenhalten. Das größte Familienritual in unseren Breiten überhaupt ist die Begehung des Weichnachtsfests. Bei Popcorn mit Zimt erfreuen wir uns an den neuesten Weihnachtsstreifen im Multiplex. Sehen uns gemeinsam vor dem Fernseher an, wie Bill Murray vom Geist der vergangenen Weihnacht mit einem Toaster geschlagen wird. Feuern an Heiligabend ein letztes Mal den Grill an. Basteln einen Baby-Jesus aus Mett. Beschmeissen die frommen Kirchgänger mit Schneematsch. Schalten den Weihnachts-Shepard frei und spielen in trauter Runde die Weihnachtsgeschichte in Mass Effect nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, pardon – während Entwicklerteams und Publisher mit Hochdruck daran arbeiten, ihre größten Titel rechtzeitig zum Höhepunkt des Konsumrausches unter den Baum zu kriegen, hat das, was letztendlich in der Verpackung drin ist, nur wenig Festliches zu bieten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die fragmentarische Mona Lisa</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-fragmentarische-mona-lisa/</link><pubDate>Sun, 06 Nov 2011 18:06:17 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/die-fragmentarische-mona-lisa/</guid><description>&lt;p&gt;Man stelle sich einen Sherlock Holmes-Roman als eBook vor. Der vielleicht nicht ganz so umgängliche Ermittler ist gerade einem neuartigen Schurken auf die Schliche gekommen und hat ihn auf frischer Tat ertappt. Gerade wollte dieser mit seiner geheimnisvollen und wunderschönen Partnerin wertvolle Steine aus dem Kunstmuseum stehlen, als Holmes mit Watson die Szenerie betritt. Die Diebesparty ergreift sofort die Flucht und teilt sich auf. „Übernehmen sie die Frau, Watson!“ ruft Holmes seinem Gefährten noch zu, bevor er dem Schurken hinterher stürmend in einem Gang des Museums verschwindet. Watson macht einen Satz in die andere Richtung … und das Kapitel endet.&lt;br&gt;
„Bitte schalten Sie „The Teasing“ für 2,99 Euro frei.“ heisst es auf der kommenden Seite. Ein Bild zeigt die Geheimnissvolle und Watson. Sie versucht ihn offenbar mit ihren Reizen abzulenken, während sie im Rücken ein Messer bereit hält. Blättert man zum nächsten Kapitel, geht es direkt mit Holmes weiter. Gewohnt eher mit Intellekt als mit Muskelkraft bringt er den Schurken zur Strecke. Watson erscheint kurze Zeit später – ohne die Frau, dafür aber mit roten Lippenstift auf der Wange.&lt;br&gt;
„Wie sind sie zu dem Kuss gekommen, Watson?“ fragt Holmes sichtlich neugierig. Watson entgegnet nur mit einem Grinsen. In unserer Basisversion des eBooks werden wir es nie erfahren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Suspension of disbelief</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/suspension-of-disbelief/</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 16:21:21 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/suspension-of-disbelief/</guid><description>&lt;p&gt;Videospielfiguren, die Menschen nachempfunden sind, haben keine Seele. Du kannst ihnen nicht ins Gesicht sehen und ergründen wer sie sind, sondern du schaust nur auf eine leere, leblose Fläche, die deinen Blick nicht auf gleicher Wellenlänge erwidern kann. Man sagt die Augen seien der Schlüssel zur Seele; bei allen Lebewesen dieser Welt. Schau einem Hund in die Augen, und du kannst fühlen was er denkt. Blinzele einer Katze zu, und sie blinzelt vielleicht zurück. Schaue einem Menschen tief in die Augen und du kannst das Leben, das Herz, das Wesen seiner Seele fühlen. Es wäre töricht zu glauben, künstliche Figuren, die am Computer entstanden sind, könnten auch nur im Entferntesten dieses intuitive Gefühl von sich aus auslösen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>What´s My Age Again?</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/whats-my-age-again/</link><pubDate>Fri, 17 Jun 2011 13:42:48 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/whats-my-age-again/</guid><description>&lt;p&gt;Hallo zusammen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;folgendes Ereignis bewegt mich dazu, diese Zeilen zu schreiben: Duke Nukem Forever ist erschienen. Ich möchte aber keinen Bericht dazu schreiben, noch möchte ich einen Treppenwitz formulieren. Ich bekam ganz andere Gedanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blicken wir kurz zurück. Es ist das Jahr 1997, als DNF zum ersten Mal angekündigt wird. In Worten: Neunzehnhundertsiebenundneunzig. Zum jetzigen Release meldete sich meine Langzeiterinnerung. Was ist ´97 noch alles passiert?&lt;br&gt;
Ich war in der Siebten/Achten Klasse. Dortmund gewann die Champions League. Mir rutschte zum zweiten Mal die Kniescheibe raus. Autsch. Fleißig nutzte ich meinen PC zum zocken. Das stellte auch kein Problem da.&lt;br&gt;
Ich war ja erst 14.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Pause</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/pause-blog/</link><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:48:48 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/pause-blog/</guid><description>&lt;p&gt;Es ist mir nie richtig bewusst geworden.&lt;br&gt;
Viel zu sehr war ich bisher in den Spielen meines Iphones versunken.&lt;br&gt;
Oder meiner PSP.&lt;br&gt;
Meinem DS.&lt;br&gt;
Es brauchte erst einen leeren Akku, um mich aufschauen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sehr alles an mir vorbei rauscht … die Menschen um mich herum verlieren sich in ihrer Zeit; gebunden an Zahlen, die unsere Geschichte, unseren Raum in kleine Teile zerlegen.&lt;br&gt;
Wie kostbar diese Abschnitte sind!&lt;br&gt;
Als Organ in dieser Gesellschaft ist das Einteilen dieser Abschnitte Pflicht.&lt;br&gt;
Ich könnte ja etwas verpassen.&lt;br&gt;
Ohne Planung könnte ich alles durcheinander bringen.&lt;br&gt;
Chaos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber verursacht nicht gerade Zeit Chaos?&lt;br&gt;
Sollte sich etwas nicht nach dieser unendlich tickenden Uhr richten lassen, so verursacht es doch einen Fehler im System. So winzig er auch ist, so groß können die Auswirkungen sein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Re: Schöne neue Download-Welt?</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/re-schone-neue-download-welt/</link><pubDate>Sat, 09 Apr 2011 12:43:05 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/re-schone-neue-download-welt/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kurz vor Aprilanfang veröffentliche &lt;a href="http://manuspielt.wordpress.com/" rel="nofollow"&gt;Manu&lt;/a&gt; auf dem Blog &lt;a href="http://www.polyneux.de/" rel="nofollow"&gt;Polyneux&lt;/a&gt; den Artikel&lt;a href="http://www.polyneux.de/archiv/476-portal-2-steamworks.html" rel="nofollow"&gt;„Schöne neue Download-Welt?“&lt;/a&gt;. Seine Überlegungen bezüglich einer volldigitalen Zukunft ohne Verpackungen und Medien regte eine intensive Diskussion in den Kommentaren an. Hier meine Ansichten zu diesem Thema, herausgearbeitet aus meinen &lt;a href="http://manuspielt.wordpress.com/" rel="nofollow"&gt;diversen Diskussionsbeiträgen&lt;/a&gt; auf Polyneux.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h5 id="wer-bewahrt-die-kultur-des-digitalen-millenniums"&gt;Wer bewahrt die Kultur des digitalen Millenniums?&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Wir beweinen seit Jahren, dass wir in einem Zeitalter des programmierten Zerfalls leben. Dass vom digitalen Millenium nichts weiter als &lt;a href="http://www.makrolon.com/bms/db-rsc/makroloncmsr6.nsf/id/cd_dvd_de" rel="nofollow"&gt;Makrolonstaub&lt;/a&gt;bleiben wird. Ja, es ist bequem. Es ist von der Idee her supertoll, sich um nichts mehr kümmern zu müssen. Die Unterhaltung kommt aus dem Nichts, wird verkonsumiert und verschwindet wieder ins Nichts, ohne Rückstände zu Hinterlassen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Von der Realität eingeholt</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/von-der-realitat-eingeholt/</link><pubDate>Sun, 20 Mar 2011 13:34:28 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/von-der-realitat-eingeholt/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.polyneux.de/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;Manu:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Kann ein Spiel pietätlos sein? Wie viele eurer virtuellen Ur-Großväter habt ihr schon in WWII-Spielen niedergestreckt? Wie viele Orks und Elfen habt ihr in Fantasy-Schlachten mit einem Zweihänder schon dezent um einen Kopf kürzer gehobelt? Wieviele Passanten in GTA überfahren und wie viele Verkehrstote gab es auf den illegalen Straßenrennen in eurer Karriere? Ich muss das Polyneux- und Kollisionsabfrage-Lesern wahrlich nicht erklären, Spiele sind kein Abbild der Wirklichkeit, Spiele überzeichnen und spitzen zu. Für den größtmöglichen WOW-Effekt – dafür lieben wir Spiele. Doch manchmal holt die Realität selbst die übertriebenste Fiktion ein. Das stärkste Beben in der Geschichte Japans hat das Land verändert und unzählige Menschen in den Tod gerissen. Das Land steht durch brennende Kernkraftwerke vor einem atomaren Super-GAU und zu allem Übel bricht noch ein Vulkan aus. Diese zeitlich so dichte und in dem Ausmaß so heftige Aneinanderreihung von Katastrophen würden wir in jedem Film oder Spiel als zu “zu dick aufgetragen” bezeichnen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sie könnten, wenn sie wollten</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/sie-konnten-wenn-sie-wollten/</link><pubDate>Sun, 19 Sep 2010 17:13:01 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/sie-konnten-wenn-sie-wollten/</guid><description>&lt;p&gt;Es gibt eine Reihe von Eigenschaften, die Andreas Gurskys Arbeiten besonders kennzeichnen. Neben den seit 1992 bewusst und betont eingesetzten digitalen Eingriffen, ist es vor allem seine besondere Fähigkeit eine Perspektive zu wählen, die eine gewisse Distanz dem Abgebildeten und dem Betrachter erzeugt. Sie ist nicht groß genug, um das Bild ganz abstrakt erscheinen zu lassen, aber gerade nah genug, um einen gewissen Grad der Immersion zu bewirken. Gurskys Bilder sind – salopp formuliert – gerade so weit vom Geschehen entfernt, als dass man sich gerade vorstellen kann, was dort geschieht. Ein gutes Beispiel dafür ist sein Bild „Bundestag, Bonn“ (1998): Das Foto wurde außerhalb des Saals aufgenommen, durch das Fenster kann man einige prominente Gesichter erkennen und ebenso erahnen, dass dort offenbar eine Abstimmung stattfindet. Trotzdem ist die Perspektive so weit weg, dass wir nicht Teil des Bildes werden, sondern die Position eines Beobachters einnehmen.&lt;br&gt;
An diesem Bild zeigt sich auch der für Gursky typisch gewordene digitale Eingriff in seine Fotografien: Betrachtet man die Spiegelungen an den Scheiben genauer, so stellt man fest, dass diese physikalisch nicht korrekt und digital ergänzt worden sind. Durch diesen Eingriff verstärkt Gursky die Wirkung seines Bildes: Das Parlament suggeriert durch die Anordnung der Stühle, der kreisrunden Form des Saals und der Kleidung der Politiker Ordnung, doch in Wirklichkeit ist die Atmosphäre zerrissen durch Meinungsverschiedenheiten. Die Holzrahmen am Fenster zerteilen das aus Medien bekannte geordnete Bild des Bundestages; die Spiegelungen verstärken es zu einem fast spürbaren Durcheinander.&lt;br&gt;
Die anfängliche Irritation bei der Betrachtung seiner Bilder ist ein Mittel, wie Gursky die Aufmerksamkeit seines Publikums erhascht und sie so zur Aussage seiner Arbeit heranführt. Bezeichnend für seine Arbeiten ist ebenso, dass der Mensch nie das Zentrum seiner Bilder ist, sondern er sie – sofern sie überhaupt auftauchen – zum gleichgewichtigen Teil seiner Gesamtkomposition macht. Gursky ist nicht an dem Schicksal des Einzelnen interessiert, sondern vielmehr an den Mosaiksteinen, die zusammen das Weltgeschehen formen. Die Dimension dieser Steine bewegt sich in den Größenordnungen einer Fabrik, einer Menschenmenge oder eines Gebäudes. Ihn interessiert, wie sie sich in die Welt einfügen, in welche Richtungen sie schauen, wie sie das Weltpanorama ergänzen oder aus der Reihe fallen. Er selbst spricht davon, dass sein Ziel die „Enzyklopädie des Lebens“&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; ist. Betrachtet man sein bisheriges Werk, so ergibt sein Schaffen bereits ein künstlerisches Gesamtbild von den Strukturen der Welt der letzten 30 Jahre.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>größer kleiner gleich</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/groser-kleiner-gleich/</link><pubDate>Fri, 02 Apr 2010 14:14:24 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/groser-kleiner-gleich/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neulich hab ich mir eine PS3 vs. XBox 360 Comparision auf Gametrailers.com angesehen. Prompt stellte sich mir die Frage: Wozu sind diese Videos eigentlich gut?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5 id="die-frage-nach-der-zielgruppe"&gt;Die Frage nach der Zielgruppe&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Der Ottonormalspieler? Da ich davon ausgehe, dass die meisten Gamer (Casual Gamer lasssen wir mal ganz außen vor) nur eine einzige Konsole, oder noch eine aus der Generation davor, besitzen, glaube ich eher nicht, dass die sich für einen Grafikbattle zwischen den zwei aktuellen Boliden interessieren. Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten wahrscheinlich eh (noch) kein FullHD Equipment besitzen. Techniknerds? Vielleicht! Obwohl ich ja eher die Vermutung habe, dass sich diese eher auf den PC konzentrieren, kann es natürlich gut sein, dass der ein oder andere auch eine Konsole (zwecks Blu-Ray?) am Flatscreen kleben hat. Ein generelles Interesse an Videospielen würde ich hier auch nicht auschliessen. Hardcore-Gamer? Hier siehts schon wieder komplizierter aus. Klar interessieren die sich auch für Spiele im allgemeinen, jedoch sind sehr viele auch wieder nur auf bestimmte Spieleserien, und mehr noch, einzelne Spielekonsolen fixiert. Vielerorts im Internet bekommt man hier subversive Eindrücke in Foren und Artikelkommentaren. Die Autoren in diesen Debatten werden oft als „Trolle“ oder „Fanboys“ bezeichnet.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Geteilte Meinung</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/geteilte-meinung/</link><pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:28:44 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/geteilte-meinung/</guid><description>&lt;p&gt;Seit 200.000 Jahren ist bekannt, dass der Mensch ein Rudeltier ist. Wir bauen Unterkünfe damit unsere Familien zusammen an einem Ort wohnen können, wir gründen Vereine um uns mit Gleichgesinnten kurzzuschließen, wir haben sogar Sprüche a la „Gemeinsam sind wir stark“. Zusammenfassend kann man also sagen, dass gemeinsame Aktivitäten in unserer Natur liegen, ja, uns zu dem machen, was wir sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das verhält sich natürlich auch so mit der an und für sich recht geselligen Tätigkeit namens „Spielen“. Wir spielen gerne mit- und gegeneinander. Welcome to the third place, und so. Ein recht populäres Beispiel ist gewiss der Fußball, der auf der einen Seite natürlich ein Leistungssport ist. Auf der anderen Seite aber auch „nur“ ein Spiel. Es geht um die Competition. Der Sieger kann am Ende sein hämisches Lachen in seines Gegners Gesicht pfeffern.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Broken Home</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/broken-home/</link><pubDate>Sun, 25 Oct 2009 17:16:37 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/broken-home/</guid><description>&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich euch ja jetzt reinen Tee einschenken, wie am Ende meines Arkham Asylum Berichts angekündigt. Oder angedroht, depends on your personals Point of View. Stattdessen sitze ich nun hier, mit ner Flasche Ginger Ale (thanks for the money, Schweppes!) und möchte euch an meinem Martyrium teilhaben lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es begann vor 9 Tagen.&lt;br&gt;
Nach meiner Arbeitswoche wollte ich es mir mit meiner weißen Göttin, dem Spiel meiner Wahl und meinem Lederlümmelsessel gemütlich machen. Ich startete also ganz entspannt meine Box und schaute mal im Videostore nach, ob es neue, interessante Trailer gab. Ich ließ die Dame in Ruhe das Video runterladen und nach Vollrichtung gönnte ich ihr noch ein paar Minuten Pause.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie Geschwister</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/wie-geschwister/</link><pubDate>Thu, 13 Mar 2008 07:03:46 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/wie-geschwister/</guid><description>&lt;p&gt;Da stehen sie friedlich nebeneinander in meinem Multimediaschrank, als sei nichts geschehen. Bei diesem Anblick der drei aufgereihten Konsolen könnte man fast vergessen, dass drei große Konzerne just in diesem Moment einen wirtschaftlichen Krieg ausfechten. Den Konsolenkrieg. Während auf dem von der Presse bereitgestellten Schlachtfeld munter aufeinander losgeballert wird, ist es kaum verwunderlich, dass die Spieler selbst auch ihre eigenen Favoriten manchmal auf Gedeih und Verderb verteidigen möchten. „Fanboys“ werden sie gern genannt, wenn sie nicht gleich zu Trollen degradiert. So sind durch Unkenrufe hier und da einige Wahrheiten, aber auch viele Unwahrheiten über die drei Spielgefährten aufgekommen. Da ich alle drei im Schrank stehen habe, möchte ich nun mal für alle drei eine Lanze brechen … und gleichzeitig die technischen Spleens ans Licht führen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>I am whore</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/i-am-whore/</link><pubDate>Wed, 05 Mar 2008 06:51:00 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/i-am-whore/</guid><description>&lt;p&gt;Es fing alles ganz harmlos an.&lt;br&gt;
Im Dezember 2006 spielte ich mein erstes XBox 360 Spiel, Gears Of War mit Namen.&lt;br&gt;
Ich beendete das Tutorial und es machte „&lt;em&gt;Pling&lt;/em&gt;“ und es kam eine Einblendung, dass ich den Erfolg „Gefängnisausbruch“ frei geschaltet hatte. 10 Gamerscorepunkte hatte ich erhalten.&lt;br&gt;
„Nanu, was ist denn das?“ fragte ich mich. Gänzlich neu in der Thematik, holte ich mir Rat im Internet und fand heraus, dass es ein „Achievements System“ auf der Box gibt. Demnach sind in jedem Spiel „Erfolge“ verteilt, welche man für bestimmte Tätigkeiten bekommt, eben diese Gamerscorepunkte, oder kurz „GS“. Diese werden dann auf deiner Visitenkarte angezeigt. Mein erster Gedanke: „Pf, also nur ne digitale Schwanzverlängerung, die keinen wirklichen Wert hat; brauch ich also nicht wirklich drauf zu achten.“&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bessere Suchmaschine als Google?</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/bessere-suchmaschine-als-google/</link><pubDate>Thu, 07 Feb 2008 12:22:32 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/bessere-suchmaschine-als-google/</guid><description>&lt;p&gt;Was muss ich da hören? Mein geliebtes Google-Korps ist gar nicht die effizienteste Suchmaschine im Internet? Google, nicht ultra genug, was? Immer etwas zu mosern haben, meine Güte, dass auch nichts mal gut genug bleibt. Was soll bitte an Google.com nicht gut sein? Wenn ich Jenna Jameson eingebe, dann kommt Jenna Jameson raus! Bitte, wo liegt da ein Problem?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SEO? Optimierung; Search Engines? Nein, Google lässt sich nicht austricksen; nein, wie soll Jenna Jameson Google ausgetrickst haben; Jenna, das blonde Ding — die sieht doch Klasse aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bitte? Jon Kleinberg und Apostolos Gera, Gera… wer; Gerasoulis? Jon … Who? Wieso vergeben denn Leute den wichtigsten Preis für Algorithmen-Design an Jon Kleinberg; Blödsinn — Brin und Page verdienen mehr Lorbeeren als Preise die Welt erfinden könnte. Oder umgekehrt. Und falls ein Preis noch nicht an Brin und Page gingen: Google it!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sammelwut</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/sammelwut-blog/</link><pubDate>Tue, 29 Jan 2008 12:03:45 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/sammelwut-blog/</guid><description>&lt;p&gt;Es müssen hunderte sein. Ganze Schränke sind vollgestopft mit Filmen und Spielen. Die Rücken der DVD-Hüllen jedes einzelnen Exemplars sind allesamt höchst mannigfaltig gestaltet. So entsteht ein buntes Durcheinander an farbigen Streifen mit mehr oder weniger kreativen Schriften drauf. Manchmal sind auch Schauspieler oder Logos draufgedruckt, in seltenen Fällen sogar eine Altersfreigabe. Neben den schmalen Hüllen sind auch dicke Brocken vorhanden, etwa Serienboxen oder spezielle Sonderversionen von Blockbustern oder Kultstreifen. In anderen Ecken sind sie mit einer speziellen Farbe auszumachen. Eine komplette Bank beispielsweise ist grün, dass können also nur X-Box Spiele sein. Woanders sind einige weiße Hüllen aufgereiht; eindeutig Wii-Spiele. Und je länger man sich mit dieser großen Sammlung beschäftigt, umso mehr wird man erkennen, dass das bunte Durcheinander Struktur hat: Hier die Serien, da die Horrorfilme, dort die Asia-Ecke. Alles andere als willkürlich also?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Geek, was ist?</title><link>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/ein-geek-was-ist/</link><pubDate>Thu, 04 Dec 2003 16:02:28 +0000</pubDate><guid>https://www.kollisionsabfrage.net/features/essays/ein-geek-was-ist/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;span class="cb-dropcap-small"&gt;D&lt;/span&gt;as Worldwide Web ist Alltag. Computer sind Haushaltsware wie Kühlschrank und Waschmaschine. Morgentliche Post kommt nur noch per e-Mail. Ja – damals war &lt;a href="http://www.darkwater.com/omni/geek.html"&gt;Geek sein&lt;/a&gt; noch ganz anders. Seit einigen Jahren haben sich Abarten der Geeks breit gemacht und bekämpfen kann man sie vermutlich nur mit einem Überschwang an Geekiness – so mit dem Geek Code.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst, technische Versiertheit war Kriterium Nummer eins, um Informationen schneller zu bekommen, verstehen und zu verbreiten. Das gilt zwar heute noch, aber früher konnte man diese Leute vom Rest der Gesellschaft klar abgrenzen: die Geeks. Politisch liberal und diskussionsfreudig.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Geeks are their own society: a literate, hyperinformed underground. The community accepts people from all walks of life, assuming they have access to the net and the skill to use it.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>